T-65 X-Wing
Cross Section Model Kit Zusammenfassung |
Präsentationsvariationen 5/5
Alles was an dem X-Wing beweglich ist, kann man auch bewegen. Selbst Protontorpedots kann man durch die beiden Torpedorohre bewegen. Das Cockpit und die untere Ladelucke lassen sich öffnen. Die Flügel kann man ausklappen oder zusammmen klappen.
Der Astromech-Droide kann hinter dem Cockpit in den X-Wing versenkt werden, mit Hilfe eines Riegels wird der Droide fixiert.
Die Landekufen können im ausgefahrenen Zustand angesteckt werde. Wahlweise kann man auch geschlossene Landeklappen montieren und den X-Wing aufhängen.
Dann hat dieser X-Wing die Möglichkeit, dass man in allen möglichen Varianten auseinander nehmen und so präsentieren kann. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten diesen X-Wing aufzustellen.
Der X-Wing kann stehend oder auch fliegend (hängend) dargestellt werden. ABER genau über der Ladeklappe befindet sich die Möglichkeit einen Stift festzustecken. Der Punkt ist genau austariert. Würde man den X-Wing an diesem Punkt auf einen Stand stecken, würde er in keine Richtung umkippen.
Modellierung 4/5
Es gibt bei den Sammlern prinzipiell zwei Hauptgruppen. Die einen mögen die Modelle so nahe wie möglich an den originalen Filmmodellen angelehnt, die anderen (wie ich) mögen sie so "realtischt" wie möglich.
Realistischer geht es nicht. Die Proportionen passen, der X-Wing ist einfach hervorragend gemacht. Selbst das Innenleben ist da.
Allerdings gibt es einen Punkt der mir unangenehm aufgefallen ist. Der Zielcomputer des X-Wings ist ausgefahren. Das passt natürlich ganz gut, wenn man den T-65 fliegend darstellt. Aber warum sollte der Pilot am Boden mit einem aktivierten Zielcomputer im Cockpit sitzen? Am Boden wird es wohl eher das Bodenpersonal sein, dass den Zielcomputer zu Kalibrierung aktiviert, aber nicht der Pilot.
Farbgebung 5/5
Ich kann keine Fehler bei den Farben erkennen. Bei Kotobukyia hat man sich auch in diesem Punkt kein Blöße gegeben.
Zubehör 4/5
Der X-Wing wird im Rahmen eines Diorammas verkauft. Das braucht natürlich einiges an Zubehör und auch hier bekommt man für sein Geld etwas geboten.
Allerdings fehlt mir ein Stand, aber warum? Die Verpackung ist so verschwenderisch groß, dass ein Stand wohl kaum aus Platzgründen eingespart wurde. Kostengründe? Die paar Cent würden Fans wohl auch noch ausgeben.
Bei all dem hübschen Zubehör für das Diorama, fällt es mir doch sehr unangenehm auf, dass die Möglichkeit für einen fliegenden X-Wing geschaffen wurde, aber die Möglichkeit ihn so aufzustellen, hat man bei Kotobukyia versäumt umzusetzen.
Ich habe mal auf die Schnelle einen Stand von Hasbro STAB genommen, dann noch den Vorteil eines Plastikpinsels und schon war mein improvisierter Stand fertig. Natürlich kann man das schöner machen, aber meine Base zeigt sehr schön, wie gut austariert der X-Wing an dieser Stelle ist.
Zusammenfassung 4,5/5
Der X-Wing ist einfach genial. Kann ich ihn empfehlen?
Ja, auf jeden Fall. Das ist das für mich beste Modell, dass ich seit langem gesehen habe. Ich bereue den Kauf keine Sekunde.
Leider ist kein Stand dabei, aber den kann man sich aus irgend welchen Dingen schnell selbst zusammen bauen. Oder aber mit ein wenig Zeit und Geschick, kann man sich einen schönen Stand bauen. Trotzdem hätte der dabei sein sollen.
Ich mag diesen X-Wing.
Natürlich kann man den X-Wing auch verbessern, hier haben wir ein Beispiel von einem beleuchteten X-Wing.
Ich hoffe, ich kann euch bald einen Workshop anhand dieses X-Wings bringen, wie man den X-Wing farblich noch aufwerten kann.
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