Millennium Falcon
Lang: 80cm
Breit: 60cm
Höhe: 24 cm
Dieser Millenium Falcon ist ein Riese, da haben sie sich bei Hasbro ausgetobt. Wenn die Abteilung X hier nicht ihre Hände im Spiel hatte, haben wir es hier wahrscheinlich mit dem genialsten Gefährt zu tun, dass es von Hasbro im Moment gibt. Lassen wir uns überraschen.
Modellierung 4/5
Dieser Falke ist einfach riesig, da ist es schwer einen Anfang zu finden. Am besten wohl von unten nach oben und außen nach innen.
Der Falke steht wie das „Original“ auf 7 Beinen und macht wirklich einen super Eindruck! Die Beine gibt es in zwei Versionen, da die vorderen zwei Beine auf der Seite leicht verkürzt sind. Ansonsten sind alle gleich beziehungsweise jeweils 3 immer spiegelverkehrt, da sie auf einer Seite hohl sind. Das siebente Bein, das ganz vorne alleine steht, ist ebenfalls ein längeres Bein und ebenfalls auf einer Seite hohl. Aber der Falke ist 80cm breit, wenn der Falke nicht gerade auf Augenhöhe steht sieht das keiner.
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Aber bei den Beinen kommt schon das erste Problem. Die Beine werden nicht eingezogen, sondern sind angesteckt. Wenn wir davon ausgehen, dass Hasbro dieses Monster tatsächlich für Kinder entwickelt hat und nicht für erwachsene Sammler, dann haben sie die Beine verplant. Ein Kind wird dieses schwere Teil nicht immer anheben sondern über den Boden ziehen und bei der Gelegenheit werden die Beine regelmäßig abfallen. Wenn ich mich in mein „inneres Kind“ versetze ist das etwas Ärgerliches aber doch noch Verschmerzbares.
Aber es nervt trotzdem.
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Als ich die Fotos von Rebelscum von diversen Messen gesehen habe war ich nicht von diesem Falken überzeugt. Er wirkte mir unten zu dickbäuchig. Aber jetzt in Natura, gibt er ein wirklich gutes Bild ab. Er wirkt schon fast wie ein großes Modell. Die vielen Löcher an der Unterseite in denen die Schrauben ganz tief versenkt sind, wirken wie die Vertiefungen in denen der Falcon rundherum seine Beleuchtung hat, aber leider wirkt es eben nur so, aber zur Beleuchtung kommen wir später.
Von unten sehen wir auch gleich das erste Fenster von dem aus der untere Vierlingslaser gesteuert wird.
Von der Seite gibt sich der Falke ebenfalls keinerlei Blöße. Allerdings wirkt er hier nicht mehr eher wie ein Modell, denn das Cockpit wirkt jetzt schon etwas zu groß geraten. Der Rest aber sieht von der Seite, von unten und oben einfach toll aus. Es fallen zwar generell Unstimmigkeiten in der Proportion auf, aber es ist eben kein Modell, sondern ein Spielzeug, aber dafür hat Hasbro wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Das Batteriefach ist so gut versteckt, dass ich es erst nach genauerem hinsehen gefunden habe. Wer nicht danach sucht, wird es auch nicht finden.
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Beim Batteriefach ist ein Abstrich zu machen. Der Batteriedeckel unter der Verdeckung ist mit einer Schraube gesichert. Warum? Damit Kinder sich erst einen Schraubenzieher organisieren müssen um Batterien einzusetzen? Die Schraube ist komplett unnütz und stört nur. Ich habe die Schraube zwar noch in ihrem Loch stecken, aber sie nie festgeschraubt, bis jetzt kein Problem.
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Ein Punkt der mich bei der Konstruktion allerdings wirklich gestört hat und mir den Zusammenbau ziemlich vermiest hat sind die beiden „Hörner“. Drei große Blöcke werden in den Körper des Falken geschoben, auf die Art werden sich die Hörner nie verwinden. Sehr gut gelöst. ABER die Hörner rasten ein und können nie wieder gelöst werden. Zu mindest weiß ich nicht wie. Eigentlich egal, aber bedenkt man die Größe, wäre es schon nett gewesen, wenn man ihn wieder in seine Kiste stecken könnte, wenn man ihn nicht herumstehen haben möchte. Aber der passt nie wieder in seinen Karton. Ein Bolzen, den man wieder herausziehen hätte können oder sonst etwas wären sehr gut gewesen.
Diese endgültige Lösung scheint das erste Lebenszeichen von Abteilung X zu sein. Sammler und Eltern die den Falken vielleicht mal wieder wegräumen wollen, werden davon nicht begeistert sein.
Willkommen an Bord des Millenium Falcons
Das Cockpit hat erstmals Platz für 4 Personen. Die beiden vorderen Sessel kann man verschieben, sinnvoll, wenn man bedenkt, dass Chewbacca der Co-Pilot ist, aber in den Filmen auch ein Sullustianer zum Co-Pilot wird. Die beiden hinteren Sessel dagegen kann man nur drehen und sie wirken sehr filigran und ich war nicht der einzige der geglaubt hat, dass die sehr leicht abbrechen. Nachdem ich mich aber vorsichtig diesen Stühlen genährt habe kann ich sagen, dass dieses Sitzgelegenheiten sehr wohl etwas aushalten und man ruhig auch fester zupacken kann. Sie haben die Front des Cockpits sehr nett gestaltet, man merkt, dass sich da jemand etwas gedacht hat.
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Leider ist nur ein Durchgang vom Cockpit in das Schiff mittels einer Vertiefung angedeutet. Vermutlich wollten die Hasbro´schen es nicht darauf ankommen lassen, dass eventuell eine Röhre das gesamte Gewicht des Falken zu tragen hat.
Das Cockpit selbst hat einige Details, ist aber doch sehr nüchtern gestaltet. Das Armaturenbrett hat viele Details, aber es ist kein großartiger Wurf. Nett aber mehr nicht.
Das Innenleben des Falcon ist in zwei Hauptbereiche unterteilt. Das sind zum einen Eingang/Krankenstation/Waffenstation und der Aufenthaltsraum. Die Abdeckungen lassen sich nicht getrennt voneinander abnehmen. Zu erst muss man den Eingangsraum öffnen und erst dann kann man die Abdeckung für den Aufenthaltsraum abnehmen.
Die Krankenstation wurde im Internet viel gerühmt. Letztendlich handelt es sich dabei um ein graues „Bett“ und ein Loch in dem man das lose Ende von dem „Verband“ stecken kann, das die Basisfigur LUKE SKYWALKER (Bespin Duel) Nummer 29 von Saga 2002 bei sich hat. Aber dann war es das auch schon wieder mit der Krankenstation. Das Bett ist im Film eher eine Koje und da steht so manches Gerät herum und Luke ist an Schläuchen angeschlossen. Nichts davon findet sich im Hasbro Falken wieder.
Nach dem guten Eindruck von außen, hinterlässt die Krankenstation dann doch einen schalen Geschmack. In der Krankenstation ist man wieder vom Hasbrostandard eingeholt und ich glaube nicht, dass mir der gefällt.
Die Geschützstation ist ganz witzig gemacht und die Fenster wirken unten wie oben wirklich unglaublich gut. Spätestens hier möchte man wieder Kind sein. Aber nicht weil die Kindheit so schön war, sondern weil es für einen Erwachsenen äußerst schwer ist, die Hände an die Griffe zu legen. Ich habe es entnervt aufgegeben.
Was ich aber wiederum nicht verstehe ist, warum Hasbro den T30AC Basisifgur 11 HAN SOLO (Smuggler) beigelegt hat. Hier würde es sich anbieten, dass er sein Headset irgendwo in der Geschützstation anstecken kann, aber Fehlanzeige, da ist nichts. Für Luke Skywalker aus dem Jahr 2002 gibt es etwas zum anstecken, aber für die beigelegte Figur nicht. Wo da der Spielspaß oder etwa Logik dahinter steckt ist mir nicht ganz klar.
Und dann gibt es noch den Gang hinüber in den Aufenthaltsraum. Hier ist im Boden ein Gewürzversteck zu finden. Es ist äußerst geräumig. Dort haben die beigelegten Chewbacca und Han Solo genug Platz.
Wenn man in der Krankenstation steht und sich nach hinten dreht, dann steht man vor einer zweitürigen Luke. Dahinter befindet sich ein äußerst geräumiger Lagerraum. Das finde ich eine nette Idee. Der Falke ist ein Transportschiff, er sollte also auch über einen Frachtraum verfügen.
Ein kleines Detail, das unangenehm auffällt findet man, wenn man sich die Außenwand zwischen dem Laderaum und der Krankenstation ansieht. Dort liegen Kabel von der Elektronik frei herum.
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass im ganzen Falken überall Kabel herumhängen und es würde stimmen. Aber leider fallen diese echten Kabel sehr stark auf, da man solche Kabel sonst nirgends mehr findet. Wobei das aber vielleicht eine gute Idee gewesen wäre, die Elektronik nicht zu verstecken sondern an der Wand entlang zu montieren. Hätte dem Falken mehr Glaubwürdigkeit gegeben, vielleicht aber auch nicht. Das müsste man ausprobieren.
Der Aufenthaltsraum ist für die Menge an Figuren die dort drinnen Platz haben müssen natürlich sehr klein.
Darunter musste die Bank leiden, die um ein viertel gekürzt wurde.
Dafür gibt es den Sitz auf dem Obi-Wan Kenobi Platz genommen hat, als Alderaan zerstört wurde.
Auch der Arbeitsplatz an dem Han Solo gesessen ist als er die Jedi für faulen Zauber hielt ist da. Sowie einer von den filigranen Stühlen die allerdings viel aushalten und der Übungsball fliegt mittels einer schwarzen Schnur im Raum herum.
Es ist keine herausragende Leistung wie sie den Aufenthaltsraum gestaltet haben, aber er ist solide gemacht. Hier gibt es nichts, das man wirklich beanstanden müsste. Auch hier gibt es eine versteckte Luke und darunter ein sehr geräumiges Versteck in dem man eine Menge Gewürze verstecken kann.
Genug um von Jabba the Hutt gejagt zu werden. Überall im gesamten Innenraum sind kleine Stifte angebracht, mittels denen man Figuren wie auf einem Actionstand fixieren kann, gute Idee.
Betrachtet man den Falken von außen, verdient er glatte 5 Punkte, wirklich gut gemacht. Sieht man das Innenleben, kann man unmöglich mehr als 3 Punkte vergeben. So trifft man sich in der Mitte und der Falke bekommt 4 Punkte.
Farbgebung 3/5
In den Filmen ist der Falke weit rostiger und aus verschiedenfarbigen Platten zusammen gebaut als dieser hier. Während der Falke oben ein wenig schmutzig ist, findet man auf der Unterseite nicht einen Schmutzfleck, ob das beim „Original“ auch so war? Ich glaube nicht. Das machen die Hasbro´schen gerne, der Grund dafür werden wahrscheinlich die Kosten sein. "Unten schaut doch keiner hin", wird deren Gedanke sein. Das ist ein Fehler.
Die Aufkleber passen überhaupt nicht in die vorgesehenen Vertiefungen. Man kann sich beim Aufkleben an keiner Kante orientieren sondern muss versuchen, möglichst von jeder Kante einen Abstand zu halten. Sehr schwierig für Kinder, die Chance, dass sie sich verkleben und dann den Aufkleber versuchen richtig aufzukleben aber dabei zerstören ist sehr hoch.
Im Innenraum ist Manches gefärbt wie die weiße „Polsterung“ entlang des Gangs, die Bank, die Sesseln. Aber der Falke ist kein Sternzerstörer, der zwar in edlem aber fadem grau versinkt. Nein, der Falke ist voll mit verschiedenfarbigen Kabeln die herumhängen, überall leuchten und blinken Lichter in allen möglichen Farben. Der Falke ist düster, aber farblich sehr abwechslungsreich, der Falke hat etwas von einem Weihnachtsbaum.
Dieser Falke aber nicht.
Beweglichkeit 4/5
Der Falke ist nicht gerade ein Bewegungswunder, es handelt sich hier auch um ein Raumschiff und kein Landfahrzeug. Trotzdem bewegt sich Einiges an diesem Falken.
Fangen wir bei dem Cockpit an. Die Pilotensessel lassen sich wie erwähnt verschieben und drehen, die beiden hinteren Sessel nur drehen. Das Cockpit selbst lässt sich öffnen und man hat auch sehr schnell den ganzen oberen Teil des Cockpits in der Hand. Aber das ist in Ordnung, da man den oberen Teil abnehmen kann, ist es viel leichter für Kinder im Cockpit zu spielen.
Aber der Deckel lässt sich vorne nicht verhacken. Dadurch geht das Cockpit immer auf, wenn der Falke in einer Schräglage ist.
Ein absolutes Highlight an diesem Falken ist seine Rampe! Man drückt außen auf einen Knopf der gut versteckt ist und die Rampe öffnet sich langsam. Das haben sie wirklich sehr schön gelöst.
Das obere Vierlingsgeschütz lässt sich mit einem Knopf der am Rand des Falken angebracht ist hin und her schwenken. Mit dem Geschütz bewegt sich auch der Schütze in seinem Sessel mit.
Aber was hier genauso stört wie an den Vorgängermodellen, die Geschütze kann man nicht im 90 Grad Winkel vom Falken wegdrehen. Für diese zusätzliche Beweglichkeit hätte ich die Geschütze etwas verändert. Vielleicht hinten abgerundet oder Ähnliches.
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Dann gibt es auch noch die „Sensor Schüssel“, sie lässt sich um die eigene Achse drehen wobei man in einem knappen 90 Grad Radius auch die Trainingskugel für Luke Skywalker mit drehen kann. Die Antenne selbst lässt sich aber nicht nur um die eigene Achse drehen, man kann sie auch um 180 Grad schwenken.
Zu guter Letzt gibt es dann auch noch die Öffnung gegenüber des Eingangs, aus dem jetzt ein kleines Shuttle ausfahren kann. Es bewegt sich schon Einiges an und im Falken. 4 Punkte haben sie sich auf alle Fälle verdient.
Extras 2/5
Die Extras waren für mich so enttäuschend, dass ich einige Zeit überhaupt keine Freude mehr an dem Falken hatte.
Schuld an meinem Missfallen ist die Elektrik.
Ich hatte mich schon darauf gefreut Fotos vom Rampenbrereich zu machen in dem Solo, Leia Organa und Chebacca außen am Schiff nach Mynocks suchen. Ein Diorama wäre eine nette Sache gewesen. Alles nur mit den beiden Lichtern vom Eingang beleuchtet. Dummerweise leuchten diese Lampen aber nur, wenn die Rampe aufgeht und das braucht etwa 5 Sekunden. Das ist eindeutig zu wenig Zeit für mich zum fotografieren oder für Kinder um diese Szene nach zu spielen oder eigene Szenarien zu entwickeln. Hier hätte ein Standlicht gehört und ich empfinde das als einen großen Verlust an der Spielbarkeit aber auch für Sammler enttäuschend, die vielleicht gerne mit dem Falken ein Diorama aufbauen wollten. Jetzt muss man den Falken öffnen und an seiner Elektronik basteln, WENN man dazu in der Lage ist. Ich bin es jedenfalls nicht.
Die Triebwerke leuchten zwar länger aber nur in Verbindung mit dem Sound, der wirklich sehr laut ist und sicher zu laut für kleine Kinderohren. Auch hier keine Möglichkeit das Triebwerkslicht ohne Ton leuchten zu lassen. Viel haben sie sich - so wirkt es auf mich - dabei nicht überlegt.
Der Ton hat zwei Varianten. Beim einen startet der Falke problemlos, beim zweiten hat er leichte Startschwierigkeiten. Während der Motor läuft gibt es zwei verschiedene Zusatzgeräusche. Es gibt einen Knopf hinter dem Cockpit, von hier kann man eine weitere Startvariation einschalten und zwar die, dass der Falke gar nicht startet:
Ganz neu ist, dass auch das Cockpit beleuchtet ist. Der Falke ist zwar im Cockpit weiß, beziehungsweise blau beleuchtet, aber das stört die Leute von Hasbro nicht sehr, denn die verwenden GELBES Licht.
Wichtig ist noch, dass die verschiedenen Töne sich nach dem Zufallsprinzip abwechseln. Das ist nicht sehr sinnvoll, wenn ein Kind spielen möchte, dass der Falke nicht starten kann und dabei so lange auf dem Knopf am Cockpit drücken muss, bis der passende Ton dazu kommt. Das kann unmöglich im Sinne eins spielenden Kindes sein.
Auch die beiden Hörner haben wieder weißes Licht und hängen mit dem Antrieb und dem Cockpit zusammen. Das bedeutet, dass jedes Licht, dass von außen sichtbar ist nicht als Standlicht verwendet werden kann.
Als letzte Lichtquelle gibt es noch den Holoschach Tisch, aber der ist noch enttäuschender als alles andere bis jetzt. Drückt man auf den Knopf kommen irgendwelche kurzen Meldungen und dazu – als Begleitung – leuchtet das Licht. Wieder kein Standlicht.
Da war eindeutig wieder jemand von der Abteilung X tätig, hier hat man weder an Kinder noch an Sammler gedacht, denn auf beide wirkt das mit Sicherheit früher oder später nervend.
Das obere Vierlingsgeschütz kann über einen Schieber hin und her bewegt werden. Die beiden unteren Läufe kann man abschießen und werden durch einen Auslöser gestartet, die sich jeweils an der Seite befindet und gegen die Klötze am Rand gedrückt werden. Bewegt man das Geschütz hört man die Geschütze feuern und wenn man ganz wild hin und her schiebt möchte ich gar nicht mehr aufhören. Als Kind hätte meine Mutter den Tag verflucht, an dem sie mir den Falken geschenkt hätte! Wie das genau funktioniert, könnt ihr weiter oben beobachten.
Neben den Knopf für den Holotisch gibt es einen weiteren Knopf. Da kann man auf Englisch ewig lang Luke und Obi-Wan zuhören. Warum gibt es die? Wie treiben sie das Spiel voran? Gar nicht und ein sehr großer Teil der Kinder versteht kein Englisch, also nicht sonderlich nützlich. Den Knopf hätten sie sich ersparen können und das Geld woanders bei dem Falken verwenden können. Aber vielleicht bin ich die große Ausnahme und Kinder/Erwachsene sitzen andächtig beim Falken und lauschen den weisen Worten Obi-Wans?
Man hat sogar an das ausfahrbare "Gewehr" vorne im Falken gedacht. Es sieht zwar dem Original überhaupt nicht ähnlich aber es ist da und für Kinder sicherlich ganz nett zu bespielen. Es ist auch eine "Rakete" abfeuerbar.
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Zu guter Letzt kann der Falke weitere drei Raketen an der Front abfeuern. Zwischen den beiden Hörnern hat er drei Raketen, löst man die mittlere Rakete aus hat man auch eine akustische Untermalung.
Eine Mischung zwischen Extra und Zubehör ist die Luke gegenüber der Eingangsrampe. Öffnet man sie, hört man Zischgeräusche. Nimmt man das Beiboot raus und schiebt es wieder hinein hört man ebenfalls Geräusche. Schließt man die Luke wieder, ist auch hier etwas zu hören. Das haben sie ganz nett gelöst.
Von dem Licht bin ich wirklich schwer enttäuscht. Die Gesamte Beleuchtung hätte man auch als Standlicht schalten sollen. Das nimmt unglaublich viel Spielspaß und auch für Erwachsene dürfte das eine herbe Enttäuschung sein. Mehr als 2 Punkte kann ich hier nicht vergeben.
Zubehör 2/5
Hier haben wir einen Han Solo, Chewbacca und ein Shuttle. Han und Chewbacca erscheinen mir logisch und auch das Shuttle ist ganz witzig und eigentlich auch gut gelöst und toll.
Chewbacca ist ein Repack von dem TSC Early Bird Kit Chewbacca und der wiederum hat den Körper des VOTC Chewbacca aber einen neuen Kopf.
Der Kopf ist schmäler, dafür höher. Deshalb ist dieser Chewbacca größer als die Ursprungsfigur.
Die Beschreibung für diese Figur kann man bei den Beschreibungen nachlesen: VOTC Chewbacca 4,75/5.
Diese Bewertung bekommt auch dieser Chewbacca.
Der Han Solo ist ebenfalls ein Repack der T30AC Basisfigur #11 Han Solo (Smuggler). Allerdings bekommt dieser Han Solo 3 und nicht die 3,5 Punkte seiner Basisfiguren Version. Bei der Farbgebung gibt es wesentlich mehr Fehler als bei der Basisfigur die beinahe fehlerfrei ist.
Hasbro hat ein Shuttle erfunden und sie haben das äußerst geschickt gemacht. Der Falke kam schon in beinahe unzähligen Comics vor aber selbst die äußerst „fantasiehaften“ Comics der ersten Jahre hatten niemals eine Idee, was man mit der linken Seite des Falken anstellen könnte. Hasbro hatte die Idee, ein Shuttle.
So einfach das Shuttle auch ist, so geschickt ist es gemacht. An den Seiten kann man eine Rakete(?) hinausschieben und auf der Unterseite kann man eine Rakete sogar abfeuern. Innen ist das Shuttle sehr einfach gestalltet. Was mir an dem Shuttle sehr gut gefällt ist, das sie versucht haben das Design des Falken auf dieses Shuttle zu übertragen und ich finde, dass ist ihnen gut gelungen.
Trotzdem bin ich damit nicht glücklich.
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Was ist mit den Kisten von Episode IV die voll mit der Belohnung für die Rettung der Prinzessin sind? Die hätten ganz toll in den Lagerraum gepasst.
Was ist mit dem Helm, mit der Sichtblende? Auf dem Karton kann man ihn sogar sehen, aber Fakt ist, dass nur eine einzige Figur diesen Helm dabei hatte, und ich glaube nicht, dass viele 10 Jährige den „LUKE SKYWALKER with Blast Shield Helmet“ aus der POTF Serie 1998 zuhause haben. Da war die offizielle Zielgruppe teilweise noch nicht einmal auf der Welt. Ich habe genau 398 Basisfiguren zuhause, aber diese Figur ist nicht dabei.
Werkzeug wäre ein Hit gewesen, in jedem Teil wird am Falken repariert, hier kann man das nicht spielen.
Die Extras sind gut, aber andere wären passender und sinnvoller gewesen, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hier um Spielzeug handelt und Kinder nun mal das Gesehene nachspielen wollen. Umso schlimmer finde ich es, dass der Helm mit der Sichtblende abgebildet ist um eine Spielidee vorzugeben und den Wunsch danach zu wecken.
Vergessen darf man aber auch nicht die drei Holofiguren für das Holoschach
Zusammenfassung 3/5
Dieser Falke ist wieder einmal ein Sammelsurium vergebener Chancen. An den Kunden wurde hier nicht viel gedacht, dass kann ich mir nicht vorstellen.
Kann ich den Falken empfehlen?
Ist er sein Geld wert?
Würde ich meinen Falken wieder hergeben? NEIN, auf keinen Fall. Wenn man die Extras und das Zubehör weglässt, ist das Teil einfach genial. Vor allem wenn der Falke geschlossen ist, begeistert er mich nach wie vor. Die schiere Größe ist schon beeindruckend!
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