Tod auf NabooHier eine Rezension von LostBoy:
So ein Zufall. Gestern habe ich das Buch durchgelesen, da kann ich direkt mal Stellung beziehen.
Ich mag die Bücher von Jude Watson, sie sind einfach und schnell zu lesen. Nicht vorhandenen Kenntnisse werden durch einen, zugegebenermaßen, sehr überfüllten Glossar ausgemerzt.
Wie alle Bücher der \"Der letzte Jedi\" Reihe ist die Hauptperson Ferus Olin. Er entwickelt sich meiner Meinung nach prächtig. Mit Buch #1 wurde er schon auf eine Stufe mit Anakin gehoben aber die Entwicklung die Watson mit Olin macht ist sehr schlüssig und gut lesbar.
Das Buch heißt Tod auf Naboo und der titel lässt hoffen das es einen Toten gibt, dem wird Rechenschaft getragen. Allerdings war ich im höchsten Maße überrascht das es mehr als einen trifft. Die sonst so friedlichen Naboo und Gungans sind ungewohnt aggressiv und schnell entschlossen dem Imperium eins auszuwischen das ich mich frage ob das vielleicht das Hauptproblem des Imperiums war. Damit meine ich die Farge nach dem \"Warum konnte das Imperium seine Herrschaft nicht halten?\"
Das Buch spielt 19 Jahre vor der Schlacht um Yavin und Politik wird hier ganz groß geschrieben. Das wird in dem buch ganz deutlich, jeder hat seine politischen Fäden in der Hand und spielt aus....keiner bedenkt dabei aber anscheinend den Imperator. Auch er meldet sich zu Wort.
Das Buch ist durchschnittlich und wie alle Taschenbücher schnell gelesen. An manchen Stellen nimmt es ungemein Fahrt auf was bedeutet das die Handlung voran getrieben wird.
Das Exemplar kann es natürlich nicht mit Büchern von T. Zahn aufnehmen, das will es aber auch nicht.
Man darf an dieser Stelle aber auch nicht vergessen wer die Zielgruppe dieser Bücher ist. Ich habe schon einige Jude Watson Serien gelesen und war immer zufrieden mit dem Ergebnis. Hier auch!
3 von 5 Punkten